DIES KÖNNEN SIE ALLES BEI UNS ERLEBEN...
wenn Sie bei KALAHARI BUSH BREAKS wohnen
Aktivitäten, die Ihnen auf Elandsbult angeboten werden, schliessen ausgedehnte ....... , Wanderungen durch die Wildnis, unter der Sonne Afrikas ein. Sie können das Wild aus einer sicheren Entfernung beobachten. Wir bieten Ihnen verschiedene Abenteuer auf Kalahari Bush Breaks an. Gerne können Sie auch mit einem Picknick Korb unser Baumhaus besuchen.
Die Kalahari bietet Ihnen eines der letzten intakten Ökosysteme Afrikas - und Sie besuchen ein Land in dem Buschleute einst umherzogen - dazu das offene Terrain und den beachtlichen Wildbestand gegen den Hintergrund einer reizvoll beeindruckenden Landschaft. Hier gibt es keine Seen, keine Flüsse. Temperaturen sind extrem: im Sommer bis über 40°C und im Winter bis zu -10°C. Doch ist dieses oft aride Gebiet, Heimat von verschiedenen Pflanzen und Tieren, die seit Jahrhunderten überlebt haben.
Wir sind überzeugt, dass auch Sie den Reiz der ohrenbetäubenden Stille geniessen und unvergessliche Eindrücke wieder mit nach Hause nehmen.
Sogar das Sternegucken wird Ihnen gefallen. Auf einer Decke liegend, beobachten Sie unseren klaren Sternenhimmel. Gerne können Sie auch die Nacht unter den Sternen verbringen, wohlig warm in einer kuscheligen Steppdecke unter schützenden Moskitonetzen. Wildbeobachtungsfahrten, Pirschgänge oder Cocktailpausen sind mit Tatsachenangaben gespickt, sowie mit anregenden Gedankenaustausch über das Verhältnis zwischen Natur und Mensch und Universum. Die Kalahari bietet Ihnen eines der letzten intakten Ökosysteme Afrikas - und Sie besuchen ein Land in dem Buschleute einst umherzogen - dazu das offene Terrain und den beachtlichen Wildbestand gegen den Hintergrund einer reizvoll beeindruckenden Landschaft. Hier gibt es keine Seen, keine fließenden Flüsse. Temperaturen sind extrem: Sommerhöchst von über 40°C und Wintertief von -10°C. Doch ist dieses oft aride Gebiet, das als solches seine eigene Schönheit besitzt, Heimat von Tausenden von Pflanzen und Tieren, die seit Jahrhunderten überleben und sich vermehren. Faszinierende Überlebenstechniken überdauern die feindliche Umgebung der Wildnis.
UNS FEHLEN DIE "GROSSEN FÜNF", ABER WIR SIND STOLZ AUF UNSERE 500 KLEINEN.
Der Regen fällt meistens in Form von heftigen Gewitterstürmen; der durchschnittliche Niederschlag beträgt 400mm. Normalerweise ist die Kalahari jedoch wolkenlos. Die Feuchtigkeit ist gering und das, kombiniert mit hohen Temperaturen, ergibt starke Verdunstung. Pflanzen sind daher mehrjährig, sie leben mehrere Jahre, oder einjährig, d.h. sie keimen nur innerhalb einer Saison keimen, wachsen, blühen, entwickeln Saat und gehen ein. Die Mehrjährigen sind die Stützen des Systems, die die Tiere mit den nötigen Hauptnahrungsmitteln versorgen; in der Regenzeit und während der Trockenperiode. Die Einjährigen sind die unzuverlässigen Luxusgüter, die zu unerwartetem Überfluss explodieren, wenn die Umstände günstig sind, die jedoch unsichtbar bleiben, in den Zeiten der Dürre. Die Kalahari hat erstaunliche Überlebensstrategien hervorgebracht und die Pflanzenwelt zeugt von diesen genialen Anpassungsfähigkeiten. So haben z.B. manche Samen Verbreitungshilfen in Form von Flügeln, oder Fallschirmen, andere, wie z.B. die Teufelskralle (Harpagophytum Procumbens), haben Samen, die mit Haken bewaffnet sind, welche sich in das Haar der Tierfelle krallen. Zwei Probleme, die den Tieren der heißen, ariden Regionen zu schaffen machen, sind erstens, die Tiere müssen atmen und Abfall ausscheiden, ohne zu viel Wasser zu verlieren, und sie müssen sie ihre Körpertemperaturen unter der tödlichen Grenze halten, wobei wasservergeudende Kühltechniken, wie Hecheln oder Schwitzen, vermieden werden müssen.
Von den 264 Vogelarten, die in der Kalahari vorkommen, sind nur 78 Standvögel (immer gegenwärtig). Sechzehn Arten sind regelmäßige Saisonbesucher ( Zugvögel ). Weitere achtzehn sind als Nomadenvögel klassifiziert, d.h. sie besuchen die Kalahari regelmäßig, aber nicht zu festgesetzten Jahreszeiten. Die große Überzahl (152) besteht aus Vagabunden, umherziehenden unregelmäßigen Besuchern, die manchmal sehr zahlreich in Erscheinung treten, abhängig von den Umständen. Die Standvögel der Kalahari sind meistens Raubvögel, wie der Singhabicht und Gabarhabicht, der Raubadler und der Kampfadler, oder Insektenfresser, wie das Schwarzkehlchen und der Ameisenschmätzer. Einige Allesfresser (Insekten und Früchte), wie der Rotaugenbüllbüll, Rotstirnbartvogel, der Kap- und Glanzstar sind auch gewöhnliche Standvögel. Diese Arten sind niemals so zahlreich anzutreffen, wie die Nomaden, da sie sich eher von den weniger dicht, aber zuverlässiger als Saat vorkommenden Nahrungssorten ernähren.
Unter den kleineren Tierarten der Kalahari gibt es einige sehr interessant an das trockene und heiße Klima angepasste Arten. Obwohl einige sehr häufig und allgemein vorkommen, sind sie selten zu beobachten, da sie neben ihrer geringen Größe, oft auch Nachttiere sind. Sie stellen aber eine wichtige Nahrungsquelle dar für die Raubtiere, von der Surikate bis zum Löwen, wie auch den Raubvögeln. Zwei ungewöhnliche Säugetiere sind das Erdferkel und das Schuppentier. Das Erdferkel ist das einzige noch lebende Mitglied seiner Art (Tubulidentata) und ist eines der am wenigsten bekannten Säugetiere überhaupt. Schuppentiere sind einmalig, in sofern sie an statt von Haaren, von hornigen Schuppen bedeckt sind. Es ist kaum zu glauben, dass Amphibien in einer ariden Region wie der Kalahari zu überleben vermögen, aber nach den heftigen Regen wiederhallt die Luft von dem Chor der unzähligen kleinen Frösche (Tomopterna Cryptotis) und Regenfröschen (Breviceps adspersus). Wirbellose Tiere sind viel zahlreicher als Wirbeltiere. Allein die Insekten stellen 70% aller Tierarten dar. Zum Beispiel sind Termiten eine der ältesten Insektenarten. Sie waren schon vor 100 Millionen Jahren vorhanden und haben eine erstaunlich komplexe Sozialstruktur entwickelt, in welcher hundert Tausende Individuen in einer Gesellschaft zusammen leben und arbeiten. Es gibt eine klare Aufgabentrennung zwischen Arbeitern und Soldaten und geschlechtlichen Individuen. Wenn die Verhältnisse entsprechend günstig sind, explodieren Tausende geschlechtliche Termiten als Nymphen von den Nestern und versuchen ihre eigenen Kolonien zu gründen. Käfer sind die zahlenmäßig größte Artengruppe im Tierreich. Bisher konnten 300 000 Spezies beschrieben werden und ohne Zweifel werden viele weitere folgen. Große und augenfällige Mistkäfer der großen Scarabeaidaefamilie sind sehr häufig in der Kalahari. Ihre Fähigkeit frischen Dung aufzuspüren ist unglaublich. Manchmal gelingt es dem sich Entleerenden nicht einmal, sein Geschäft zu erledigen, bevor die ersten Mistkäfer erscheinen und sich an die Arbeit machen und die erste Mistkugel wegrollen. Diese werden in der Nähe vergraben und liefern die Nahrung für die Käfer und ihre Larven.